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C64: Weil sich wieder etwas tun muss bei dol2day

Wer an das Kürzel „C64“ denkt, wird schnell einen Zusammenhang zum legendären Computer aus den 1980er-Jahren herstellen. Damals ein Highend-Produkt, heute eine schöne Erinnerung. So geht es heute auch dol2day: Einst gefeierter Star am Himmel der Online-Communities sind wir heute eine überschaubare Gruppe von dolern, die auch von einem nostalgischen Gefühl zusammengehalten werden. Wir haben das Bündnis C64 ins Leben gerufen, um diesem guten Gefühl Raum zu geben – und darüber hinaus noch etwas mehr zu tun: Wir wollen in kleinen Schritten versuchen, dol2day so anzupassen, dass die Plattform auch über nostalgische Erinnerungen hinaus für mehr Menschen interessant wird. Wir haben dafür ein Programm entwickelt, dass wir Stück für Stück in den nächsten vier Monaten umsetzen wollen. Doch ein Bündnis, das auf einer politischen Plattform zur Kanzlerwahl antritt, verfolgt natürlich nicht nur Weiterentwicklungsziele. Wir sind ein Bündnis, weil wir Ziele für die Weiterentwicklung von dol2day verfolgen – und weil wir uns auch in den wichtigsten politischen Fragen einig sind. Die Mitstreiterinnen und Mitstreiter dieses Bündnis verorten sich links der Mitte, bekennen sich zu einer freiheitlichen und pluralen Gesellschaft, lehnen Extremismus, Nationalismus, Faschismus und Protektionismus ab, stehen ein für ein geeintes Europa und die Gleichberechtigung aller Menschen in einer sozialen und auf Ausgleich bedachten Gesellschaft. Nach vier Monaten inneren Stillstands bei dol2day liegt uns jedoch besonders am Herzen, sich vermehrt um unsere Plattform zu kümmern. Wir wollen dol2day dabei nicht aus der Perspektive derer denken, die uns schon seit Jahren stets gewogen sind – sondern aus der Perspektive derer, die man für diese Plattform in Zukunft begeistern kann. Das ist der Grund, warum wir unsere dol-Programmatik in den Vordergrund stellen – und hier versprechen wir

Maßnahmen zur Verbesserung der Umfragequalität

Der derzeitige Bimbesschlüssel macht es besonders lohnenswert, viele Umfragen zu stellen. Wir sehen regelmäßig, dass extrem viele Umfragen gestellt werden, deren Qualität jedoch mit zunehmender Zahl zu wünschen übrig lässt. Das wollen wir angehen – denn eine gute Diskussionsplattform ist eine solche, in der über mehr als nur Banalitäten gesprochen wird. Wir werden deshalb Maßnahmen angehen, um die Umfragequalität wieder zu verbessern, sei es durch die Begrenzung der zulässigen täglichen Zahl an Umfragen pro Benutzer, sei es durch eine Veränderung des Bimbesschlüssels, um den Anreiz des Bimbessammelns zu verringern. Gleichzeitig werden wir auch einen Anreiz setzen, qualitativ hochwertige Umfragen zu stellen: Besonders hochwertige Umfragen – gleich aus welchem politischen Lager sie stammen oder welches Thema sie verfolgen – werden wir priorisieren, um die Aufmerksamkeit auf die entsprechenden Diskussionen zu lenken.
Wir haben darum ein Zukunftsteam. In diesem Team werden die anstehenden Aufgaben besprochen. Es werden zusammen Ziele vereinbart und anschliessend wird jeweils ein Mitglied des Zukunftsteams als verantwortlicher Projektleiter eingesetzt, der die Aufgabe bis zu einem gewissen Termin verantwortlich ausführt. Dabei arbeitet der Projektverantwortliche mit der Redax, der Regierung und natürlich auch mit der Community zusammen. Zusätzlich werden wir auch, wenn es sich anbietet, externe Fachleute einbinden, wenn dies möglich ist und es dol2day weiterbringt.

Neugestaltung Umfragekategorien und Initiativen

Die derzeitige Ausgestaltung der Umfragekategorien stammt erkennbar noch aus einer Zeit besonders großer Aktivität, in der eine feingliedrige Kategorisierung nötig war, um nicht den Überblick zu verlieren. Doch inzwischen gilt das Gegenteil: Die feingliedrige Kategorienaufteilung erschwert es, den Überblick zu behalten. Wir werden deshalb einen Vorschlag erarbeiten, welche Kategorien aufgelöst oder zusammengelegt werden – damit auch neue Nutzerinnen und Nutzer sich schnell zurechtfinden. Gleiches gilt für die Initiativen: Wir werden, soweit uns die Redaktion dies ermöglicht, prüfen, welche Initiativen inzwischen völlig inaktiv sind, und welche noch aktiv sind – um die Initiativliste zu bereinigen.

Neujustierung dol-Rechtsprechung

Die derzeitige dol-Rechtsprechung fußt auf zwei Institutionen: Der vorprüfenden SOKO und dem entscheidenden Schiedsgericht. Dieses System erweist sich in vielerlei Hinsicht als wenig effektiv: Viele Beschwerden, die unterhalb der Sanktionsschwelle liegen, müssen von der SOKO freigeschaltet werden, weil sie nur begrenzte Entscheidungsmöglichkeiten hat. Das Schiedsgericht selbst entscheidet häufig uneinheitlich, ein Flickenteppich der Entscheidungen ist die Konsequenz. Wir wissen, dass die Rückkehr zum alten Gremiumssystem für das derzeitige dol2day zu aufwändig ist. Wir werden versuchen, das System der dol-Rechtsprechung zu verbessern, indem wir das Verhältnis der SOKO zum Schiedsgericht verändern – die SOKO soll zukünftig stärkere Entscheidungsrechte bekommen. Hierzu kann die materielle Prüfung der Beschwerden ebenso gehören wie die Möglichkeit, über ein Strafmaß im Fall der Verurteilung zu entscheiden oder Widerspruch gegen SG-Entscheidungen einzulegen. Wir werden der Community hierzu unterschiedliche Vorschläge vorlegen, von denen wir den erkennbar konsensfähigsten Entwurf als Doliszit zur Abstimmung stellen wollen.

Themenwochen Diskussionsanreize für dol

Wir wissen, dass vor allem in den Sommermonaten häufig Ruhe bei dol2day einkehrt. Dem wollen wir mit dem altbekannten Element der Themenwochen entgegenwirken. Die Regierungsmitglieder werden während unserer Amtszeit regelmäßig Themenwochen gestalten. Wir werden uns dabei nicht nur politischen, sondern auch gesellschaftlichen, kulturellen und philosophischen Fragestellungen widmen – und der Community ein Mitspracherecht über die Themenauswahl einräumen.

Die Opposition ist nicht machtlos

Wir wissen, dass die Auseinandersetzungen der letzten Monate hart waren. Unsere Amtszeit wird nicht dem Prinzip des Durchregierens folgen – wir setzen auf das Gespräch mit der Opposition. Mit den unterlegenen Kandidatinnen und Kandidaten werden wir deshalb Gespräche aufnehmen, um Oppositionsvereinbarungen zu treffen. Konkret heißt das: Wir werden den unterlegenen Kandidatinnen und Kandidaten anbieten, eine Themenwoche zu gestalten und am Ende der Legislaturperiode über den Account @ Info im Auftrag der Opposition eine Regierungsbilanz zu versenden. Welchen Umfang die Oppositionsrechte haben, werden wir dabei in zügigen Gesprächen mit den unterlegenen Kandidatinnen und Kandidaten klären. Gleichzeitig werden wir uns weiter darum bemühen, eine smarte, einfach verständliche und umzusetzende Lösung zu finden, um Oppositionsrechte bei dol nicht als freiwillige Vereinbarung, sondern als feste Institution zu fixieren.

Zentrales dol-Regelwerk schaffen

Das derzeitige dol-Regelwerk besteht aus 10 Einzelregelwerken, die teilweise ineinander greifen, Dopplungen enthalten und deshalb mitunter schwer verständlich sind. Für einen Neudoler, der sich ernsthaft mit dem Simulationselement dol2day beschäftigen will, ist dies eine Herausforderung. Wir wollen aus den 10 Einzelregelwerken deshalb ein einheitliches, in sich geschlossenes und leicht verständliches Regelwerk machen. Dabei steht für uns nicht im Vordergrund, die Regeln grundlegend zu erneuern und zu revolutionieren – sondern dafür zu sorgen, dass sie besser handhabbar sind.

Schiedsgericht reformieren

Wir wissen: Unsere Vorschläge sind keine großen Systemreformen für dol2day. Doch steter Tropfen höhlt den Stein – und auch kleinere Maßnahmen können unsere Plattform spürbar verbessern. Um all das umzusetzen, braucht es ein tatkräftiges Team, das Zeit in dol2day investiert. Für das Bündnis C64 treten deshalb an:

Als Kanzlerkandidat: r. legis
Als Vizekanzlerkandidat: Kreuzeiche
Als weitere Mitglieder der Internetregierung: J. Bercow, . . . ., genschman, Flickenseel