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6.8.2020 Ratio legis

Hiroshima

Am heutigen Tag vor 45 Jahren wurde – in der Weltgeschichte bis heute einmalig – eine Atombombe aktiv als Kriegswaffe verwendet. Die Bombe namens „Little Boy“ traf das japanische Hiroshima und tötete bis Ende 1945 insgesamt 140.000 Menschen, wobei 70.000 Menschen sofort zu Tode kamen. In den Folgejahren kamen etliche Tote hinzu. Heute habe ich bei meiner ersten morgendlichen Twitter-Runde eine heftige Diskussion darüber gesehen, wen Schuld an diesem Angriff trifft, ob die USA schlicht ein Kriegsverbrechen begangen haben, welchen Anteil Japan durch eventuelle Vorhandlungen daran gehabt haben kann – ich will in diese Diskussion an dieser Stelle nicht einsteigen und die Bewertung jedem selbst überlassen.
Die Gelegenheit des heutigen Tages möchte ich alleine dazu nutzen, um darauf hinzuweisen, dass die Gefahr einer nuklearen Kriegsführung heute nichts Abstraktes ist. Steht uns ein Atombombeneinsatz unmittelbar bevor? Jetzt, zu diesem Zeitpunkt, ist davon wohl nicht auszugehen. Dennoch: Die meisten Experten sind sich einig, dass die Gefahr eines Atombombeneinsatzes heute deutlich höher ist als in der Zeit des kalten Krieges. Neun Staaten – wobei dies für Nordkorea nicht hinreichend gesichert ist – verfügen im Jahr 2020 über Atomwaffen in nennenswerter Zahl: Russland, USA, China, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Pakistan, Indien, Israel und Nordkorea. Die internationalen Konflikte nehmen derweil zu, die internationale Lage erscheint unsicherer. Unter anderem der Verband ICAN, der 2017 den Friedensnobelpreis gewonnen hat, kämpft auf internationaler Ebene für eine flächendeckende Abrüstung. Und auch die Stadt Hiroshima warb heute für Abrüstung – vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen.
Natürlich wird von vielen die Ansicht vertreten, dass gegenseitige Aufrüstung zu Abschreckung führt und den Impuls der Kriegsführung damit herunterfährt. Die Geschichte hat aber gezeigt, mit welchem massiven Risiko eine solche Strategie einhergeht.
Auf diese Umstände hinzuweisen, war mir heute wichtig – euch einen schönen Tag,

ratio legis


Ratio legis
[06.08.2020 11:08]

3.8.2020 Ratio legis

Neugestaltung Umfragekategorien

Im Kanzleramtsforum diskutieren wir derzeit eine Neugestaltung der Umfragekategorien. Wir möchten alle einladen, sich an dieser Diskussion zu beteiligen.

ratio legis

Ratio legis
[03.08.2020 11:55]

1.8.2020 Redaktion

Bis heute abend

kann es jederzeit wieder zu einem Ausfall kommen.

Redaktion
[01.08.2020 10:18]

30.7.2020 ba

Neuer BArteiführer

Liebe Community,

ich habe mich heute selbst zum neuen BArteiführer proklamiert. Ich werde die BArtei erneut in ungeahnte Höhen führen, für das Gute und gegen das Böse, gegen Sittenverfall und Dekadenz und für Frieden, Freiheit, Sittlichkeit und Verantwortung vor Gott (ich) und den Menschen kämpfen!

Lang lebe die BArtei!

Euer
Martin Goldnatz

ba
[30.07.2020 15:28]

20.7.2020 Ratio legis

Was hättest du getan?

Was hättest du getan?

Was hättest du getan, als 1933 Adolf Hitler an die Macht kam und aus einem zerfallenden demokratischen Staat eine faschistische Diktatur gemacht hat? Du, das bist nicht du, sondern du bist ein Mensch dieser Zeit mit Wurzeln im Adel, ein Abkömmling einer Familie, die gemeinhin als gehoben gilt. Dein Vater war ranghoher Beamter in einem monarchischen Staat. Und obwohl du andere Interessen hattest, entscheidest du dich 1926 dazu, in den Militärdienst einzutreten, in einer Zeit, in der die deutsche Monarchie schon mehrere Jahre Geschichte war und nicht mehr schrieb. Im Militär dienst du dich hoch, wirst 1930, lange noch bevor du dir deutlich ausmalen konntest, was ab 1933 passieren würde, Offizier. In dieser Zeit verachtest du nicht nur die Demokratie, sondern auch den Nationalsozialismus, denn für dich ist das einfacher Pöbel, nicht auf deiner Augenhöhe. Und doch kommst du 1932 zum Entschluss, dass das Führertum gut sein müsse, es eine Volksgemeinschaft brauche und der Geist der Großstadt bekämpft werden müsse. Wichtiger ist dir der Rassegedanke, du wünscht dir eine „deutschbestimmte“ Rechtsordnung. Dann kommt Hitler an die Macht, und du sagst: Das finde ich gut. Im selben Jahr wirst du Oberleutnant. Jetzt, wo du beginnen könntest, dir die Bilder der Zukunft auszumalen, tust du es nicht. Es vergehen Jahre im sogenannten Führerstaat, der nun das gesamte Leben der Menschen im Land bestimmt, und der Krieg beginnt 1939. Du empfindest es als Erlösung, dass der Krieg beginnt. Den hinterlistigen Überfall auf Polen hältst du für richtig. Du denkst, das sei ja nur ein Mischvolk, viele Juden, viel Pöbel – nur unter der Knute fühlen sie sich wohl. Das schreibst du deiner Frau in einem Brief. Nach dem Westfeldzug geht es dir köstlich und es wird noch besser: Im Heer wirst du Teil des Oberkommandos. Du wirst Major, dann Oberleutnant – und in Nordafrika schwer verletzt. Dir werden Finger amputiert. Neben dem Eisernen Kreuz 1. Klasse erhältst du nun auch das Deutsche Kreuz in Gold. 1944 kletterst du weiter auf der Karriereleiter im faschistischen Staat: Du wirst Oberst. Du bist stolz, denn deine Karriere macht nicht jeder. Es interessiert dich nicht, dass dir das in einer faschistischen Diktatur gelungen ist, die einen Weltkrieg provozieren musste, um sich Bedeutung zu verschaffen.

Doch schon einige Jahre früher bewegt sich etwas beim Militär. Nicht bei vielen, eher bei wenigen Menschen. Und auch in deinem Kopf. Es passiert parallel. Es bildet sich eine Widerstandsgruppe gegen Hitler. Goerdeler, Oster, Beck. Du fühlst dich weiterhin deinem Eid gegenüber Adolf Hitler verpflichtet – er ist dein Führer. 1943 lässt du dich nach Berlin versetzen und suchst immer aktiver den Kontakt zu den Widerstandsgruppen. Die Widerstandsgruppe will den Rechtsstaat wiederherstellen und die Judenverfolg beenden. Die Pläne, den NS-Staat in seiner derzeitigen Form zu beseitigen, werden konkreter, und du bist mittendrin. Was du vorher noch unterstützt hattest, lehnst du jetzt ab: Das germanische Wesen soll wieder im Vordergrund stehen, in einer neuen Ordnung, sie soll alle Deutschen zu Trägern des Staates machen, es klingt nach Demokratie, aber auch: Keine Gleichheit, sondern naturgegebener Rang. Das ist deine Position. Jemand fragt dich: Bist du Demokrat? Denkst du freiheitlich? Was ist dein Ziel? Dir ist jedoch klar: Was inzwischen passiert, geht dir viel zu weit, Vernichtungskrieg, Holocaust. Aber ging dir das, was vorher passierte, nicht auch zu weit?

Immer mehr wird klar, dass du die meisten Möglichkeiten haben würdest, mit Hitler in persönlichen Kontakt zu kommen und ihn zu töten. Schließlich hattest du inzwischen Zugang zu den Lagebesprechungen im Führerhauptquartier erhalten. Dies solltest du also nun tun: Hitler töten, einen Staatsstreich beginnen, den Aufbau einer neuen – welcher? – Ordnung anführen. Was dann, am 20. Juli 1944 passierte, ist heute Geschichte. Zu diesem Zeitpunkt hast du den größtmöglichen Einsatz gezeigt und dein Leben verloren, vergeblich, der Plan scheiterte.

Was hättest du also getan? Wärst du über Jahre hinweg überzeugt gewesen von dem, was du tust? Wärst du nur mitgelaufen, mit den Konsequenzen dieser Karriere? Hättest du dich entschieden, dich von vornherein diesem System zu entziehen? Hättest du die Entwicklungen frühzeitig erkennen können? Hättest du dich dazu entschieden, zu handeln, und posthum zum Held zu werden? Wer wärst du gewesen? Überzeugungstäter, Mitläufer, Späteinsichtiger oder Ablehner? Kannst du diese Frage heute überhaupt beantworten? Und würdest du heute sagen: Ich bin ein Held, immer gewesen, spät aber ausreichend geworden, zu spät geworden?


Anlässlich des Jahrestages zum Attentat vom 20.7.2020
Ratio legis


Ratio legis
[20.07.2020 17:05]

14.7.2020 Ratio legis

Themenwoche: Soziale(s) Arbeit(en)

Vizekanzler Kreuzeiche betreut in dieser Woche eine Themenwoche zum Komplex "Soziale(s) Arbeit(en)".

Wir freuen uns auf eure rege Teilnahme!

ratio legis

Ratio legis
[14.07.2020 13:19]

6.7.2020 gii

Neuer Vorstand der Grünen bei DOL

Die GII hat mal wieder einen Parteivorstand gewählt. Ab heute sind OlyRc, .Tochigi, Tom Sawyer und genschman der Vorstand der GRÜNEN bei DOL.

gii
[06.07.2020 16:12]

2.7.2020 Ratio legis

Wechsel im Regierungsteam

Auf eigenen Wunsch verlässt Anteros bis auf Weiteres das Team unserer Internetregierung. Im Namen des gesamten Teams und auch für mich persönlich möchte ich zum Ausdruck bringen, dass ich diesen Rücktritt sehr schade finde, aber respektiere. doler . . . . rückt an seiner Stelle nach und wird unser Team weiter im Bereich der Umfragenreform stärken.

Danke, Anteros, für deine Mitarbeit.

ratio legis

Ratio legis
[02.07.2020 14:26]
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Details: Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben
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